media alt text

BRANCHE: Werkzeugmaschinenbau

Datengetriebenes IoT-Serviceportal SEMA Daisy

SEMA Technology Group

DIE AUSGANGSLAGE: Als Global Player in der Entwicklung komplexer Bearbeitungsmaschinen – vom Rohteil bis zum Fertigteil – stand die SEMA Technology Group vor einer zentralen Herausforderung: Um die nächste Stufe der Effizienz zu erreichen, war ein noch tieferes Verständnis der Maschinen im realen Kundeneinsatz notwendig.

Ziel war es, via IoT wertvolle Daten direkt aus dem Feld zu akquirieren. Dabei ging es nicht nur um die technische Realisierung, sondern vor allem darum, jene Use-Cases auszuwählen, die sowohl für SEMA als auch für deren Endkunden echte Mehrwerte generieren.

DER GEMEINSAME WEG: In enger Zusammenarbeit, von anfänglichen Workshops bis zur Implementierung, wurde gemeinsam ein Konzept realisiert, das ausgewählte Use Cases Ende-zu-Ende abdeckt: Von der physischen Datenakquise über die IT-Infrastruktur bis hin zur visuellen Aufbereitung im Portal.

In einer intensiven Durchlaufzeit von drei Monaten entstand so ein MVP (Minimum Viable Product), das die Basis für alle zukünftigen digitalen Services bildet. Das spezifische Domänenwissen von SEMA rund um die hochkomplexen und variantenreichen Maschinen konnte an jeder Stelle zielgerichtet einfließen.

DIE LÖSUNG IM ALLTAG: Mit dem Go-Live des Portals hat SEMA die Basis für datengetriebene Geschäftsmodelle geschaffen. Die erhöhte Transparenz der Felddaten ermöglicht eine gesteigerte Anlagenverfügbarkeit und legt den Grundstein für prädiktive Wartungsstrategien.

Das neue IoT-Serviceportal dient heute als zentrale Leitstelle für das Device Management. Die Transparenz durch Live-Daten schafft die Grundlage für intelligente Wartung, wodurch Stillstandzeiten proaktiv reduziert und die Verfügbarkeit der hochkomplexen Anlagen signifikant gesteigert wird.

Kunden und Techniker erhalten über OEE-Dashboards sofortigen Einblick in die Gesamtanlageneffektivität, können Software-Versionen überwachen und Sensordaten in detaillierten Diagrammen analysieren. Zu jeder Maschine existiert ein elektronisches Wartungshandbuch und die Maschinensoftware wird zyklisch gesichert. Die Daten aus dem laufenden Betrieb nutzt SEMA aktiv, um Kunden optimierte Informationen und Services anzubieten und so einen hohen Nutzwert der Maschinen im Feld zu unterstützen.

Auf Kundenwunsch kann für jede Maschine ein vollständiger Digitaler Zwilling erstellt werden. Damit können Kunden bereits vor der tatsächlichen Inbetriebnahme Produktionsmittel testen, Abläufe optimieren oder das Personal schulen.

TECHNISCHE HIGHLIGHTS:

media alt text

  • End-to-End IoT-Konzept: Integration von der Datenquelle im Feld bis zur Anzeige von Werten und KPIs im Web-Portal.
  • OEE-Reporting: Echtzeit-Dashboards zur Analyse der Maschineneffizienz.
  • Device Management: Zentrale Verwaltung von Software-Ständen und Sensordaten über die gesamte installierte Basis.

TECHNOLOGIE-STACK:

media alt text

  • Cloud-Infrastruktur (Betreuung durch Kunden-IT, kein Vendor-Lock-In)
  • Web-Frontend & Dashboard-Frameworks
  • Datenakquise-Schnittstellen

„Mit dem Condition Monitoring im Daisy-Portal unterstützen wir als SEMA unsere Kunden im effizienten Betrieb ihrer Anlagen.“

Tim Liebetrau, Head of IT & Digital Services, SEMA Technology Group
media alt text

Kundenprojekte

media alt text

Haben wir Sie neugierig gemacht?

Wir freuen uns auf Ihre Nachricht!

Sie haben Fragen? Kontaktieren Sie uns!

Johannes Schacherl
Johannes Schacherl Director Sales & Innovation
  • T: